Juliyoga plant Yoga 

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Das Kind schläft (hoffentlich noch was länger), der Mann turnt im Fitness-studio. Perfektes Timing, um meine Yogastunden für morgen vorzubereiten. Obwohl noch nichts geplant ist, fühle ich mich schon super allein durch den Umstand, dass es noch hell ist und ich SCHON damit beschäftigt bin, meine Kurse zu planen. Manchmal fällt es mir nämlich schwer, mich für die Termine neben Baby zu organisieren und so korreliert da mein Wunsch nach der möglichst perfekten Vorbereitung mit meinem Timing. Aber ich werde ja gerade besser.(Dazu an anderer Stelle mehr…) Die Schwangerenstunde ist schon geplant und dank des tollen Inputs vom Wochenende bin ich so voller Ideen, dass ich am liebsten ein ganzes Yoga-Rückbildungswochenende planen würde 🙂 Ich freue mich sehr auf meine Frauen vom Schwangerenkurs, die jetzt, acht Wochen nach der Entbindung dann am Mittwochabend wieder auf der Matte stehen, um Zeit für sich zu haben, ein bisschen zu entspannen und dem Körper was Gutes zu tun. Viele Frauen vergessen über das Mamasein komplett (manchmal auch gezwungernermaßen), dass sie auch noch ein Leben ohne Kind haben. Dabei ist es so wertvoll und wichtig (für alle Beteiligten), dass man als Frau ab und zu aus der Rolle der Mama schlüpfen kann, um sich selbst auch noch als weibliches Wesen und Individuum wahrzunehmen. Ich hoffe, dass ich meinem Mädels 75 Minuten schenken kann, die sie dabei ein bisschen unterstützen.

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JuliYoga im Oktober

Auf unser Indonesienreise haben der Mann und ich abwechselnd das „Happiness-Project“ von Gretchen Rubin gelesen. Zwar hat das Buch eine leichte Aggression beim Mann hervorgerufen und seine Art, „Gretchen“ auszusprechen, zaubert mir jetzt noch ein Grinsen ins Gesicht, aber was ich doch inspirierend fand, war ihre Art, Monaten gewisse Aufgaben zu widmen. Eine ähnliche Rubrik fand ich vor ein paar Monaten auf einem meiner Lieblingsblogs- Kaerlighed– und so fühle ich mich dazu inspiriert, es den beiden gleichzutun!

I: AUSMISTEN
Ich liebe cleanes Design, wenig Besitz, übersichtlich gefüllte Schränke und fühle mich im Minimalistischen ziemlich zu Hause. Unnötiges empfinde ich als Ballast, (Deko finde ich auch meist nur bei anderen hübsch) Unordnung macht mich unruhig.  Dennoch sammeln sich in Küchenschränken Gewürze an, die ich gar nicht verwende, Vorratsdosen, deren Deckel fehlt, oder Kleidung, die ich auch in diesem Jahr nicht wieder anziehen werde. Ab zur Schneiderei damit oder zu Oxfam. Mal sehen, wie es hier im November aussieht…
II YOGA- die eigene Praxis.
Leider komme ich neben meinem wöchentlichen Schwangeren-yogakurs selbst viel weniger oft auf die Matte als ich es mir wünsche und mir (und meinem Umfeld 😉 gut täte. Vor Juli gehörte Yoga zu meiner täglichen Morgenroutine wie Zähneputzen (das mache ich immerhin immer noch) und da möchte ich auch wieder hin.  Yoga kann so Vieles sein und Mama sein ist für mich auch eine Art Yoga, allerdings bleibt bei der Juli-Zeit das Meditieren und Turnen zu sehr auf der Strecke, etwas, das ich eigentlich sehr brauche. (Nicht umsonst trägt mein Blog das Wort Yoga im Namen ) Außerdem möchte ich ab nächster Woche auch wieder regelmäßig Klassen besuchen. Ich studiere gleich mal den Kursplan.
III BLOG
Ich mag es, zu schreiben. Wäre gerne eine kurze Weile auch Journalistin geworden. Da war ich 12. Habe aber vergessen, frühzeitig über den Kaninchenzuchtverein zu schreiben. Geschrieben habe ich aber immer wieder. Tagebücher, Briefe (früher natürlich. und was für welche) Blogs (das hier ist das ähem vierte glaube ich) Reisetagebücher, Post-Its. Ich schreibe auch gerne To-Do-Listen und Einkaufszettel. Manchmal nur, weil ich auch gerne einen Füller in der Hand habe. Oder aber, weil der Zeitaufwand dabei begrenzt ist. Jedenfalls möchte ich jetzt endlich mal wieder schreiben und dran bleiben, diesen Ort für mich nutzen, zum Denken und Tippen. Vielleicht mag es ja irgendwann jemand lesen.
Es ist erst neun. Juli schläft, der Mann kocht außer Haus.  Geschrieben habe ich. Genug Zeit zum Ausmisten und für ein bisschen Yoga.
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