Das bisschen bloggen 

macht sich doch von allein- eben nicht. Aber wieso und weshalb und warum es hier so still ist, habe ich weiter unten ja bereits ausführlich beschrieben. Also spare ich mir diese ellenlangen Ausgührungen und fange einfach an…

Kaffee im Schoß, aber natürlich in einer tasse und schon geht’s los. Wie aufregend 😉

Während es draußen also mal wieder regnet- willkommen in der Normandie- starte ich leise, alleine, in den Tag. Statt yoga oder laufen gibt’s dann heute schreiben. Vorbei die Tage, an denen alles ging. Ein anderes leben, in einer anderen Welt. Aber: anderes Thema.

 

Seit einer Woche sind wir nun unterwegs und genießen Familienleben zu dritt. Ohne Termine-es ist ein Fest (wird ja auch täglich begossen ;)) und uns geht es gut. Diese Wochen wurden von dem Mann und mir ersehnt, war doch wirklich ganz viel los in der letzten Zeit. Und bis zuletzt war es ganz unwirklich, dass wir bald drei Wochen durch eines unserer Lieblingsländer tingeln würden, und unsere einzige Aufgabe darin bestehen würde, eine entspannte Zeit zu haben. ( für einige eine Mammutaufgabe. Für uns: kriegen wir hin. Könnten wir immer immer so machen). Mit Kind ist das Reisen natürlich ein anderer Schnack (ich will laufen. Ok. Ich lesen. Gut. Und mit wem unternimmst du jetzt was, Juli? Oder: ach, keine Jalousien. Auch keine Vorhänge. Und das Fenster ist so weit oben, dass wir nicht mal dran kommen, um was davor zu hängen. Ja gut. Gehen wir alle eben erst um elf ins Bett. Ein gemütlicher Abend zu dritt hat ja auch was. Für andere vielleicht.) aber trotzdem so viel schöner, als zu Hause gestresst zu sein. Anders eben. (Auch ein anderes Thema)

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Wochenende unverplant-wie wunderbar! 


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Am Wochenende hatten wir auf wundersame Weise keine Verabredungen, Fortbildungen, Pläne! Ganz nach meinem Geschmack konnten wir in den Tag reinleben, spontan Besuch empfangen, auf einen Kinderflohmarkt gehen (das erste Mal! Wir werden es wieder tun ;))  und einen Ausflug machen! Ein Traum! Eigentlich hatten wir überlegt, kurz in die Natur oder ins Wellnesshotel zu fahren, aber warum nicht mal in der eigenen Stadt wie ein Tourist sein? Ist billiger und erfordert keine Babysitter.

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Samstag sind wir also mal gaaaanz gemütlich in den Tag gestartet und haben ein spätes Frühstück in einem uns fast unbekannten Teil Kölns eingenommen- in Sürth. Dank des Kölner Stadtanzeigers bin ich auf das süße Café croquembouche aufmerksam geworden und ein Besuch lohnt sich. Als wir ankamen, war das Café angenehm leer, wunderbar, wenn man mit bewegungsfreudigem Kind unterwegs ist. Die junge Bedienung war zauberhaft, aufmerksam und liebevoll-freundlich. Der Latte bzw Espresso schmeckte prima und die Croques auch- das Mademoiselle – für mich natürlich- war mit Ziegenkäse, Rosmarin und Honig gefüllt und der Mann hatte natürlich klassisch den Monsieur. Der Kuchen, den wir mit nach Hause nahmen, konnte unsereren Erwartungen nicht erfüllen, die bei den sportlichen Preisen doch recht hoch waren. Die  Nussecken waren wiederum echt lecker! Gebacken und gekocht wird mit regionalen, meist Bio-Zutaten, das finde ich natürlich ganz famos! Wenn das Wetter mitspielt, fahren wir bestimmt mal wieder hin, denn das Café liegt ganz nah am Kölner Meer – so kann man Spaizeren und Kaffee trinken wunderbar verbinden. Dementsprechend machten wir noch einen wunderschönen Spaziergang am Rhein, durchs herbstliche Laub, die Sonne schien und der Wind blies uns ins Gesicht. Menschen begegneten uns nur wenige, man hatte das Gefühl, gar nicht mehr in Köln zu sein…schön war das…

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Juliyoga unterwegs – in Bildern 

Manchmal muss es eben Champagner sein. Zumindest, wenn man dekadent zum Afternoon Tea ins Excelsior Hotel Ernst einlädt. Mein Busenfreund und ich haben einen herrlich entspannten und deliziösen Nachmittag aufm Sofa in der Teestube verbracht. Was für ein Mikrokosmos! Hier gibt man das wahre Leben für eine Weile an den Concierge ab und trinkt stilvoll Tee, oder, als Teebanausen, die wir sind, Café Latte. Dazu gab es megaleckere Brownies, Macarons und Pralinen, die Scones waren ein Gedicht und die beste Creme Brulee ever. Die Sandwiches fanden wir boring-zu wenig Belag auf den belanglosen Toastscheiben. Mit Champagner bzw. Kölsch kamen wir da aber ganz gut wieder drüber hinweg. Definitiv einen Besuch wert, wenn man mal für ein paar Stunden kulinarisch-süß verwöhnt werden will und die Realtität, die direkt wieder vor der Tür wartet (ich sag nur Bahnhof!) ganz weit draussen lassen möchte.

Ab und zu verfalle ich dem Glauben, ich sei eine schlechte Mutter, wenn ich mit Juli keine Kurse besuche. Anders als bei vielen anderen Muttis fehlt mir nämlich gänzlich das Bedürfnis, Teil einer singenden Mamagruppe zu sein. Ich bin diesen Mikrokosmen eher skeptisch gegenüber und viele junge Mütter auf einem Haufen machen mir eher Angst. Aber ich will ja eine gute Mutter sein. Also entschied ich mich für eine Probestunde Motorik und Spiel, da Juli ja das Klettern liebt und ich dachte, so ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit wäre was ganz tolles für sie. Also packte ich Juli und verbrachte mit ihr den Vormittag (naja, 60 Minuten) in einem Bewegungskurs= einen Raum mit Matten und Hindernissen und Bällen und eben Babies und Muttis. Fazit: Kann Mama machen, muss Mama aber nicht und Juli fand den großen Spiegel mit Abstand am besten. Den kann sie allerdings auch zu Hause küssen.

Die Schwiegereltern waren da! Und damit für uns die Möglichkeit, einen Abend weg vom Sofa zu verbringen. Weg von dem „ichrutschedenganzenTagmeinerTochteraufdemBodenhinterher“ Outfit zum still-unfreundlichen Kleidchen und Stiefel. Was für ein Gefühl. Dabei gingen wir „nur“ um die Ecke in den alten Zollhof. Kerzenschein, leckerer Wein und die uneingeschränkte Aufmerksamkeit für einander tat so gut. Der Abend war einfach schön. Freue mich aufs nächste Mal!

Meine Mittagspause während der Yogafortbildung führte mich gleich zwei Mal hintereinander ins Törtchentörtchen. Der Name ist Programm im liebevoll eingerichteten Café. Allerlei Leckereien, die das Zuckerherz begehrt. Macarons, Pralinen, Madeleines, Eis und und und. Welcome to sugardise. Super nette Mädels und die Frühstückskarte klingt verlockend. Da könnte ich zum Wiederholungstäter werden.

Das letzte Wochenende habe ich einen Ausflug mit Juli nach Lindenthal gemacht, um dort die liebe Anne Kaffeekanne zu treffen. Wir hatten leckeren Kaffee im Hinz und Kunz, eine sehr netten Location im sonst doch eher spiessigen Lindenthal. Wir haben danach noch einen schönen und unterhaltsamen Spaziergang gemacht und uns die teilweise prachtvollen Bauten aka Häuser dort angeschaut. Köln kann auch schön.

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Mein Wochenende in Bildern 

Und Zack! Wochenende zu Ende. Es war mir ein Fest….

Heute Mittag haben wir einen wunderschönen Spaziergang durch den Volksgarten gemacht. Die Sonne strahlte, die Bäume zeigten ihr kanadaesques Blätterkleid und Juli war -zumindest auf meinem Arm-bester Laune.

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Gestern waren meine lieben Geschwister hier zum Happy Diwali (aka Geschwistertreff). Wir treffen uns in unregelmäßigen Abständen, um gemeinsam eine gute Zeit zu haben. Unverzichtbar für uns dabei: Gutes Essen, gute Getränke und gute Gespräche. Da ich dieses Mal mit der Orga beauftragt war, habe ich meinen Anhang ins Reich der anatolischen Küche entführt: Die Kölner Keupstrasse. Ich glaube, ich habe gepunktet 😉

Freitagabend war der Mann aus Haus und als Juli im Bett war, habe ich ein bisschen in der Küche experimentiert. Ich habe ein Bananen-Nuss-Kokos-Kakaonib-Plätzchen gezaubert. Lecker wars. Nur zu wenig. Ich könnte schon wieder. Dazu habe ich die aktuelle FLOW gelesen. Ich liebe dieses wunderbare Magazin, eine einzige Quelle der Inspiration.

Am Samstag sind wir ganz spontan noch auf einen Kaffee im Sabor’ermoso gelandet. Ein zauberhaftes Concept Café inmitten der Südstadt. Total gemütlich, entspannte Atmosphäre,  liebevoll dekoriert, es gibt leckeren Kaffee und Kuchen, kleine Gerichte und ganz nettes Personal.

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juliyoga unterwegs – ein kurzer Abriss meiner Woche.

Die letzten Tage waren hauptsächlich von Aktionismus&Socialising geprägt- ein wenig fehlte mir da schon fast die Zeit zum Durchatmen.  Irgendwie schaffe ich es manchmal (immer) noch nicht so gut, da eine gesunde Balance hinzubekommen. Oder ich vergesse zwischendrin, wie viel Ruhe ich dann doch brauche. Auch, wenn Juli da meistens dabei ist.  Da kommt mein Yogaworkshop am Samstag/Sonntag auf jeden Fall wie gerufen. Ich freue mich schon auf ganz viel Atmen und Biegen!

Den Donnerstag habe ich erstmal mit MarleneCarokaffee gestartet. Caro und ihre Tochter Marlene habe ich am letzten Tag unseres Rückbildungskurses kennengelernt und möchte sie schon jetzt nicht mehr missen. Sie wohnt quasi um die Ecke, aber viel wichtiger ist, dass wir nicht nur viele Ansichten hinsichtlich der Kinder- und Männererziehung teilen, sondern auch unseren Humor. Ich liebe es, wenn ich auch mal politisch unkorrekt sein darf, wenn es um unsere Babies geht, ohne dass gleich die Augenbraue meines Gegenübers entsetzlich in die Höhe schnellt. Oder schlimmeres. Unsere Coffeedates sind jedenfalls schon ein festes Ritual, das ich sehr mag.

Freitag und Samstag waren meine Eltern zu Besuch, und der stand ganz im Zeichen von Juli und ihrer Bespassung. Es war nett&entspannt und abends gab es dann noch ein leckeres Abendessen im Palanta mit Juli in der Trage. Nicht superbequem. Aber leise und lecker.

Nach Abreise der Eltern ging es zu einem kurzen Abstecher nach Mare Atlantico. Unser Lieblingsladen, wenn es um ausgefallene Obst&Gemüsesorten, Fisch oder, Käse oder Wein geht. Eine Art Feinkostladen mit Marktplatzcharme. Wenn man Glück hat-wie wir am Samstag- gibts ne leckere Verkostung und man darf mal an einem interessanten Wein nippen, Brot in Öldippen oder, wie in unserem Fall, einen leckeren Lachsburger testen. Obligatorisch für mich der nette Schnack mit der Tochter der Sippschaft, die mal an „meiner“ Schule Schülerin war und vielleicht demnächst mal Juli sittet. Immer wieder einen Abstecher wert.

Sonntag haben wir die Raclette-saison eröffnet. Herrlich. Da liebe ich dann doch den Herbst. Bei Kerzenschein gemütlich zu Abendessen, eine schöne Playlist mit Singer/Songwritern von Spotify und so das Leben genießen, egal ob es draussen stürmt oder schneit. Ich könnte schon wieder….

Nachdem es dann Dienstag/Mittwoch einen Abstecher in heimische Gefilde gab, um Teenagergeburtstag zu feiern, geht es jetzt zum zweiten Mal für heute ins Bergische. Heute morgen bin ich fröhlich durch die Wipfel des Hochseilgartens K1 geturnt, und jetzt packe ich Kind, Reisebett, Hochstuhl und Champagner, um das neue Heim meiner lieben Freundin Claudia zu begießen. Cheers!

 

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