Das bisschen bloggen 

macht sich doch von allein- eben nicht. Aber wieso und weshalb und warum es hier so still ist, habe ich weiter unten ja bereits ausführlich beschrieben. Also spare ich mir diese ellenlangen Ausgührungen und fange einfach an…

Kaffee im Schoß, aber natürlich in einer tasse und schon geht’s los. Wie aufregend 😉

Während es draußen also mal wieder regnet- willkommen in der Normandie- starte ich leise, alleine, in den Tag. Statt yoga oder laufen gibt’s dann heute schreiben. Vorbei die Tage, an denen alles ging. Ein anderes leben, in einer anderen Welt. Aber: anderes Thema.

 

Seit einer Woche sind wir nun unterwegs und genießen Familienleben zu dritt. Ohne Termine-es ist ein Fest (wird ja auch täglich begossen ;)) und uns geht es gut. Diese Wochen wurden von dem Mann und mir ersehnt, war doch wirklich ganz viel los in der letzten Zeit. Und bis zuletzt war es ganz unwirklich, dass wir bald drei Wochen durch eines unserer Lieblingsländer tingeln würden, und unsere einzige Aufgabe darin bestehen würde, eine entspannte Zeit zu haben. ( für einige eine Mammutaufgabe. Für uns: kriegen wir hin. Könnten wir immer immer so machen). Mit Kind ist das Reisen natürlich ein anderer Schnack (ich will laufen. Ok. Ich lesen. Gut. Und mit wem unternimmst du jetzt was, Juli? Oder: ach, keine Jalousien. Auch keine Vorhänge. Und das Fenster ist so weit oben, dass wir nicht mal dran kommen, um was davor zu hängen. Ja gut. Gehen wir alle eben erst um elf ins Bett. Ein gemütlicher Abend zu dritt hat ja auch was. Für andere vielleicht.) aber trotzdem so viel schöner, als zu Hause gestresst zu sein. Anders eben. (Auch ein anderes Thema)

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Oktoberrückblick

Gerade betrachte ich mir meine Oktoberziele- ich bin fürs Erste ganz zufrieden. Mehr geht ja bekanntlich immer, aber in jedem Punkt habe ich zumindest den Stein ins Rollen gebracht. Ich habe dank fleissiger Babysitunterstützung meinen Kleiderschrank ausgemistet und die Schalbox ordentlich ausgedünnt.(Mir aber auch gestern zwei hübsche neue gekauft ;)) Im Kleiderschrank ist es jetzt wirklich leer. I like. Leider wollte noch niemand bei Kleiderkreisel meine Sachen, ich versuche es jetzt noch im Second Hand und ansonsten bekommt Oxfam alles.

Yogamäßig habe ich es immerhin zwei Mal ins Studio geschafft und sogar mal Ashtanga ausprobiert. Finde ich nicht den Hammer, werde ich aber sicherlich ab und zu mal machen, um mich mal ordentlich zu dehnen.  Zu Hause lief es so la la. Ich habe häufiger meditiert, aber richtig viel geturnt habe ich nicht, da einfach die Zeit oder der Raum dafür nicht da war. Manche Mamas machen Yoga ja mit Baby, aber für mich ist das nicht dasselbe, ausserdem lassen meine Kundaliniübungen keinen Raum für Babysitting. Da besteht also mein tiefer Wunsch, intensiver zu üben, es ist nur eine Frage der besseren Organisation. Das führt mich direkt zum nächsten Thema- das Bloggen.

Gebloggt habe ich weniger als ich wollte, da es einfach viel zeitaufwendiger ist, als ich es im Vorhinein gedacht habe bzw. habe ich daran überhaupt nicht gedacht. Wenn ich keine Zeit fürs Yoga habe, dann habe ich sie auch nicht fürs Schreiben. Abends war ich doch meist zu platt, zu spät zu Hause oder wollte die Zeit lieber mit dem Mann verbringen- um Schokolade gemeinsam zu essen.

Mein Zuckerprojekt lief so semigut. Bei den „normalen“ Malzeiten habe ich es ganz gut geschafft, den Zucker wegzulassen und das fand ich auch prima, ich habe es nicht vermisst. Und wenn mein Alltag nur durch mich bestimmt wird, sprich es kein Besuch, keine Einladungen zum Essen etc gibt und ich zu Hause essen kann, komme ich ziemlich gut klar. Am Wochenende hatte ich jedoch Fortbildung und  meine Schwiegereltern waren hier – sofort verfiel ich in alte Muster. Die Mittagspause im TörtchenTörtchen (Eis zum Lunch. Es war aber auch so gut) Franzbrötchen zum Frühstück und dann war es ja auch eh egal. Da konnte ich doch direkt auch mehrfach und immer wieder in die angebotene Kekskiste greifen…Das ärgert mich dann so, weil ich mich selbst dabei beobachten kann, wie ich unreflektiert ungesundes Essen in mich reinstopfe, „weil es ja jetzt eh egal ist“ statt es wenigstens zu genießen. Das geht eigentlich komplett gegen meine Einstellung in jeglicher Hinsicht und dennoch mache ich es, das schlechte Gefühl im Bauch und im Kopf bekomme ich dabei dann gleich mit serviert. Baustelle!

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juliyoga goes off sugar

Ich bin zur Zeit häufig müde. Meine Stillhormone (wo seid ihr? Kommt zurück!) lassen mich im Stich, das nächtliche Aufwachen setzt mir zu und mir fehlt tagsüber zuweilen die Zeit/Lust/Muße, mein Schlafdefizit auszugleichen. Der triste Herbst, der hier in Köln gerade sehr mit Helligkeit geizt und die kühlen Temperaturen tun ihr Übriges dazu. Was mir hilft: Yoga. Was mir auch hilft: gutes Essen.

Ich liebe Essen. Oft und manchmal auch zu viel davon. Essen bedeutet für mich so viel mehr als nur bloße Nahrungsaufnahme. Ich mag kochen und gemeinsames Essen – mit meinem Mann, Freunden oder der Familie. Ich verbringe gerne Zeit in Restaurants, mag Kochzeitschriften, Fotos mit Essen sowie Foodblogs und das Lesen mancher Speisekarten finde ich spannender als eine Fernsehserie. Essen ist für mich Leidenschaft und Lust am Leben. Natürlich kommt es dabei darauf an, was ich so alles konsumiere. Die letzten Jahre habe ich mich häufiger intensiv mit dem Thema befasst, vieles ausprobiert und ich weiß, was mir gut tut. Manchmal stopfe ich dennoch achtlos Dinge in mich hinein, einfach, weil sie da sind,  weil die halbleere Chipstüte Unruhe in mir verursacht oder ich so hungrig oder erschöpft bin, dass Schokolade für mich als vollwertige Abendmahlzeit durchgeht. Man muss nur reichlich davon essen 😉 Wie das Gefühl danach ist brauche ich wohl nicht näher zu beschreiben. Jedenfalls ist es für mich Zeit, nochmal ein bisschen mehr Energie in meinen Haushalt zu holen. Über eine nährende Form des Essens.

Nachdem der Mann sich arg viel mit dem Thema Zucker und den Folgen des Konsum dessen auseinander gesetzt hat, möchte ich es ihm nun gleich tun und mal eine Weile auf zugesetzten Zucker verzichten. Seit Mittwoch sind also alle Lebensmittel gestrichen, die mit Zucker versetzt wurden. Natürlichen Zucker in Form von Obst darf. Honig in Maßen auch. Alles andere muss mal eine Weile draussen bleiben. Ich bin gespannt, ob&was sich ändern wird. Der Heißhunger hält sich bisher noch in Grenzen. Mal sehen, für wie lange…

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