Das bisschen bloggen 

macht sich doch von allein- eben nicht. Aber wieso und weshalb und warum es hier so still ist, habe ich weiter unten ja bereits ausführlich beschrieben. Also spare ich mir diese ellenlangen Ausgührungen und fange einfach an…

Kaffee im Schoß, aber natürlich in einer tasse und schon geht’s los. Wie aufregend 😉

Während es draußen also mal wieder regnet- willkommen in der Normandie- starte ich leise, alleine, in den Tag. Statt yoga oder laufen gibt’s dann heute schreiben. Vorbei die Tage, an denen alles ging. Ein anderes leben, in einer anderen Welt. Aber: anderes Thema.

 

Seit einer Woche sind wir nun unterwegs und genießen Familienleben zu dritt. Ohne Termine-es ist ein Fest (wird ja auch täglich begossen ;)) und uns geht es gut. Diese Wochen wurden von dem Mann und mir ersehnt, war doch wirklich ganz viel los in der letzten Zeit. Und bis zuletzt war es ganz unwirklich, dass wir bald drei Wochen durch eines unserer Lieblingsländer tingeln würden, und unsere einzige Aufgabe darin bestehen würde, eine entspannte Zeit zu haben. ( für einige eine Mammutaufgabe. Für uns: kriegen wir hin. Könnten wir immer immer so machen). Mit Kind ist das Reisen natürlich ein anderer Schnack (ich will laufen. Ok. Ich lesen. Gut. Und mit wem unternimmst du jetzt was, Juli? Oder: ach, keine Jalousien. Auch keine Vorhänge. Und das Fenster ist so weit oben, dass wir nicht mal dran kommen, um was davor zu hängen. Ja gut. Gehen wir alle eben erst um elf ins Bett. Ein gemütlicher Abend zu dritt hat ja auch was. Für andere vielleicht.) aber trotzdem so viel schöner, als zu Hause gestresst zu sein. Anders eben. (Auch ein anderes Thema)

Wir begannen unseren Trip in der heißen Champagne und waren nebst Champagner trinken ziemlich viel damit beschäftigt, der Hitze aus dem Weg zu gehen. Unsere kleine gemütliche Dachgeschosswohnung brachte es ziemlich easy auf die gleiche Temperatur wie draußen, nämlich 35 grad, das ganze nur in stickig. An Spaziergänge an der schönen Marne war erst nach 19 Uhr zu denken, denn Schatten findet man dort kaum. Ein See? Ein Freibad? Fehlanzeige. Also ab in den Wald. Warm war es da zwar auch, aber wenigstens im Schatten der Bäume. Und dort genossen wir die Natur in vollen Zügen. Rochen an den Blumen, pflückten sie anschließend. Sahen den Schmetterlingen zu, um sie danach zu fangen. (Scherz).


Abkühlung fanden wir ebenfalls in der unglaublich schönen Kathedrale von Reims. Die Fenster sind ein Traum und der gotische Bau ist auf jeden Fall einen Anblick wert.

 

 

An einem Abend haben wir eine kleine (ich hab genippt, der Mann gekippt) champagnerprobe gemacht bei Nathalie, der auch unsere Ferienwohnung gehört! Lecker wars! Gleich danach hat Juli beschlossen, so zu tun, als bekäme sie einen Backenzahn. Ist auch mit champus im Blut weniger gut zu ertragen. Gott sei dank ging es ihr aber relativ schnell wieder gut, und so konnten wir entspannt zu unsere nächsten Etappe aufbrechen. A bientot- wir kommen wieder. Ohne Kind. Oder mit nanny!

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