Juliyoga unterwegs – in Bildern 

Manchmal muss es eben Champagner sein. Zumindest, wenn man dekadent zum Afternoon Tea ins Excelsior Hotel Ernst einlädt. Mein Busenfreund und ich haben einen herrlich entspannten und deliziösen Nachmittag aufm Sofa in der Teestube verbracht. Was für ein Mikrokosmos! Hier gibt man das wahre Leben für eine Weile an den Concierge ab und trinkt stilvoll Tee, oder, als Teebanausen, die wir sind, Café Latte. Dazu gab es megaleckere Brownies, Macarons und Pralinen, die Scones waren ein Gedicht und die beste Creme Brulee ever. Die Sandwiches fanden wir boring-zu wenig Belag auf den belanglosen Toastscheiben. Mit Champagner bzw. Kölsch kamen wir da aber ganz gut wieder drüber hinweg. Definitiv einen Besuch wert, wenn man mal für ein paar Stunden kulinarisch-süß verwöhnt werden will und die Realtität, die direkt wieder vor der Tür wartet (ich sag nur Bahnhof!) ganz weit draussen lassen möchte.

Ab und zu verfalle ich dem Glauben, ich sei eine schlechte Mutter, wenn ich mit Juli keine Kurse besuche. Anders als bei vielen anderen Muttis fehlt mir nämlich gänzlich das Bedürfnis, Teil einer singenden Mamagruppe zu sein. Ich bin diesen Mikrokosmen eher skeptisch gegenüber und viele junge Mütter auf einem Haufen machen mir eher Angst. Aber ich will ja eine gute Mutter sein. Also entschied ich mich für eine Probestunde Motorik und Spiel, da Juli ja das Klettern liebt und ich dachte, so ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit wäre was ganz tolles für sie. Also packte ich Juli und verbrachte mit ihr den Vormittag (naja, 60 Minuten) in einem Bewegungskurs= einen Raum mit Matten und Hindernissen und Bällen und eben Babies und Muttis. Fazit: Kann Mama machen, muss Mama aber nicht und Juli fand den großen Spiegel mit Abstand am besten. Den kann sie allerdings auch zu Hause küssen.

Die Schwiegereltern waren da! Und damit für uns die Möglichkeit, einen Abend weg vom Sofa zu verbringen. Weg von dem „ichrutschedenganzenTagmeinerTochteraufdemBodenhinterher“ Outfit zum still-unfreundlichen Kleidchen und Stiefel. Was für ein Gefühl. Dabei gingen wir „nur“ um die Ecke in den alten Zollhof. Kerzenschein, leckerer Wein und die uneingeschränkte Aufmerksamkeit für einander tat so gut. Der Abend war einfach schön. Freue mich aufs nächste Mal!

Meine Mittagspause während der Yogafortbildung führte mich gleich zwei Mal hintereinander ins Törtchentörtchen. Der Name ist Programm im liebevoll eingerichteten Café. Allerlei Leckereien, die das Zuckerherz begehrt. Macarons, Pralinen, Madeleines, Eis und und und. Welcome to sugardise. Super nette Mädels und die Frühstückskarte klingt verlockend. Da könnte ich zum Wiederholungstäter werden.

Das letzte Wochenende habe ich einen Ausflug mit Juli nach Lindenthal gemacht, um dort die liebe Anne Kaffeekanne zu treffen. Wir hatten leckeren Kaffee im Hinz und Kunz, eine sehr netten Location im sonst doch eher spiessigen Lindenthal. Wir haben danach noch einen schönen und unterhaltsamen Spaziergang gemacht und uns die teilweise prachtvollen Bauten aka Häuser dort angeschaut. Köln kann auch schön.

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.