Oktoberrückblick

Gerade betrachte ich mir meine Oktoberziele- ich bin fürs Erste ganz zufrieden. Mehr geht ja bekanntlich immer, aber in jedem Punkt habe ich zumindest den Stein ins Rollen gebracht. Ich habe dank fleissiger Babysitunterstützung meinen Kleiderschrank ausgemistet und die Schalbox ordentlich ausgedünnt.(Mir aber auch gestern zwei hübsche neue gekauft ;)) Im Kleiderschrank ist es jetzt wirklich leer. I like. Leider wollte noch niemand bei Kleiderkreisel meine Sachen, ich versuche es jetzt noch im Second Hand und ansonsten bekommt Oxfam alles.

Yogamäßig habe ich es immerhin zwei Mal ins Studio geschafft und sogar mal Ashtanga ausprobiert. Finde ich nicht den Hammer, werde ich aber sicherlich ab und zu mal machen, um mich mal ordentlich zu dehnen.  Zu Hause lief es so la la. Ich habe häufiger meditiert, aber richtig viel geturnt habe ich nicht, da einfach die Zeit oder der Raum dafür nicht da war. Manche Mamas machen Yoga ja mit Baby, aber für mich ist das nicht dasselbe, ausserdem lassen meine Kundaliniübungen keinen Raum für Babysitting. Da besteht also mein tiefer Wunsch, intensiver zu üben, es ist nur eine Frage der besseren Organisation. Das führt mich direkt zum nächsten Thema- das Bloggen.

Gebloggt habe ich weniger als ich wollte, da es einfach viel zeitaufwendiger ist, als ich es im Vorhinein gedacht habe bzw. habe ich daran überhaupt nicht gedacht. Wenn ich keine Zeit fürs Yoga habe, dann habe ich sie auch nicht fürs Schreiben. Abends war ich doch meist zu platt, zu spät zu Hause oder wollte die Zeit lieber mit dem Mann verbringen- um Schokolade gemeinsam zu essen.

Mein Zuckerprojekt lief so semigut. Bei den „normalen“ Malzeiten habe ich es ganz gut geschafft, den Zucker wegzulassen und das fand ich auch prima, ich habe es nicht vermisst. Und wenn mein Alltag nur durch mich bestimmt wird, sprich es kein Besuch, keine Einladungen zum Essen etc gibt und ich zu Hause essen kann, komme ich ziemlich gut klar. Am Wochenende hatte ich jedoch Fortbildung und  meine Schwiegereltern waren hier – sofort verfiel ich in alte Muster. Die Mittagspause im TörtchenTörtchen (Eis zum Lunch. Es war aber auch so gut) Franzbrötchen zum Frühstück und dann war es ja auch eh egal. Da konnte ich doch direkt auch mehrfach und immer wieder in die angebotene Kekskiste greifen…Das ärgert mich dann so, weil ich mich selbst dabei beobachten kann, wie ich unreflektiert ungesundes Essen in mich reinstopfe, „weil es ja jetzt eh egal ist“ statt es wenigstens zu genießen. Das geht eigentlich komplett gegen meine Einstellung in jeglicher Hinsicht und dennoch mache ich es, das schlechte Gefühl im Bauch und im Kopf bekomme ich dabei dann gleich mit serviert. Baustelle!

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