juliyoga goes off sugar

Ich bin zur Zeit häufig müde. Meine Stillhormone (wo seid ihr? Kommt zurück!) lassen mich im Stich, das nächtliche Aufwachen setzt mir zu und mir fehlt tagsüber zuweilen die Zeit/Lust/Muße, mein Schlafdefizit auszugleichen. Der triste Herbst, der hier in Köln gerade sehr mit Helligkeit geizt und die kühlen Temperaturen tun ihr Übriges dazu. Was mir hilft: Yoga. Was mir auch hilft: gutes Essen.

Ich liebe Essen. Oft und manchmal auch zu viel davon. Essen bedeutet für mich so viel mehr als nur bloße Nahrungsaufnahme. Ich mag kochen und gemeinsames Essen – mit meinem Mann, Freunden oder der Familie. Ich verbringe gerne Zeit in Restaurants, mag Kochzeitschriften, Fotos mit Essen sowie Foodblogs und das Lesen mancher Speisekarten finde ich spannender als eine Fernsehserie. Essen ist für mich Leidenschaft und Lust am Leben. Natürlich kommt es dabei darauf an, was ich so alles konsumiere. Die letzten Jahre habe ich mich häufiger intensiv mit dem Thema befasst, vieles ausprobiert und ich weiß, was mir gut tut. Manchmal stopfe ich dennoch achtlos Dinge in mich hinein, einfach, weil sie da sind,  weil die halbleere Chipstüte Unruhe in mir verursacht oder ich so hungrig oder erschöpft bin, dass Schokolade für mich als vollwertige Abendmahlzeit durchgeht. Man muss nur reichlich davon essen 😉 Wie das Gefühl danach ist brauche ich wohl nicht näher zu beschreiben. Jedenfalls ist es für mich Zeit, nochmal ein bisschen mehr Energie in meinen Haushalt zu holen. Über eine nährende Form des Essens.

Nachdem der Mann sich arg viel mit dem Thema Zucker und den Folgen des Konsum dessen auseinander gesetzt hat, möchte ich es ihm nun gleich tun und mal eine Weile auf zugesetzten Zucker verzichten. Seit Mittwoch sind also alle Lebensmittel gestrichen, die mit Zucker versetzt wurden. Natürlichen Zucker in Form von Obst darf. Honig in Maßen auch. Alles andere muss mal eine Weile draussen bleiben. Ich bin gespannt, ob&was sich ändern wird. Der Heißhunger hält sich bisher noch in Grenzen. Mal sehen, für wie lange…

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