Mein Wochenende in Bildern 

Und Zack! Wochenende zu Ende. Es war mir ein Fest….

Heute Mittag haben wir einen wunderschönen Spaziergang durch den Volksgarten gemacht. Die Sonne strahlte, die Bäume zeigten ihr kanadaesques Blätterkleid und Juli war -zumindest auf meinem Arm-bester Laune.

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Gestern waren meine lieben Geschwister hier zum Happy Diwali (aka Geschwistertreff). Wir treffen uns in unregelmäßigen Abständen, um gemeinsam eine gute Zeit zu haben. Unverzichtbar für uns dabei: Gutes Essen, gute Getränke und gute Gespräche. Da ich dieses Mal mit der Orga beauftragt war, habe ich meinen Anhang ins Reich der anatolischen Küche entführt: Die Kölner Keupstrasse. Ich glaube, ich habe gepunktet 😉

Freitagabend war der Mann aus Haus und als Juli im Bett war, habe ich ein bisschen in der Küche experimentiert. Ich habe ein Bananen-Nuss-Kokos-Kakaonib-Plätzchen gezaubert. Lecker wars. Nur zu wenig. Ich könnte schon wieder. Dazu habe ich die aktuelle FLOW gelesen. Ich liebe dieses wunderbare Magazin, eine einzige Quelle der Inspiration.

Am Samstag sind wir ganz spontan noch auf einen Kaffee im Sabor’ermoso gelandet. Ein zauberhaftes Concept Café inmitten der Südstadt. Total gemütlich, entspannte Atmosphäre,  liebevoll dekoriert, es gibt leckeren Kaffee und Kuchen, kleine Gerichte und ganz nettes Personal.

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juliyoga goes off sugar

Ich bin zur Zeit häufig müde. Meine Stillhormone (wo seid ihr? Kommt zurück!) lassen mich im Stich, das nächtliche Aufwachen setzt mir zu und mir fehlt tagsüber zuweilen die Zeit/Lust/Muße, mein Schlafdefizit auszugleichen. Der triste Herbst, der hier in Köln gerade sehr mit Helligkeit geizt und die kühlen Temperaturen tun ihr Übriges dazu. Was mir hilft: Yoga. Was mir auch hilft: gutes Essen.

Ich liebe Essen. Oft und manchmal auch zu viel davon. Essen bedeutet für mich so viel mehr als nur bloße Nahrungsaufnahme. Ich mag kochen und gemeinsames Essen – mit meinem Mann, Freunden oder der Familie. Ich verbringe gerne Zeit in Restaurants, mag Kochzeitschriften, Fotos mit Essen sowie Foodblogs und das Lesen mancher Speisekarten finde ich spannender als eine Fernsehserie. Essen ist für mich Leidenschaft und Lust am Leben. Natürlich kommt es dabei darauf an, was ich so alles konsumiere. Die letzten Jahre habe ich mich häufiger intensiv mit dem Thema befasst, vieles ausprobiert und ich weiß, was mir gut tut. Manchmal stopfe ich dennoch achtlos Dinge in mich hinein, einfach, weil sie da sind,  weil die halbleere Chipstüte Unruhe in mir verursacht oder ich so hungrig oder erschöpft bin, dass Schokolade für mich als vollwertige Abendmahlzeit durchgeht. Man muss nur reichlich davon essen 😉 Wie das Gefühl danach ist brauche ich wohl nicht näher zu beschreiben. Jedenfalls ist es für mich Zeit, nochmal ein bisschen mehr Energie in meinen Haushalt zu holen. Über eine nährende Form des Essens.

Nachdem der Mann sich arg viel mit dem Thema Zucker und den Folgen des Konsum dessen auseinander gesetzt hat, möchte ich es ihm nun gleich tun und mal eine Weile auf zugesetzten Zucker verzichten. Seit Mittwoch sind also alle Lebensmittel gestrichen, die mit Zucker versetzt wurden. Natürlichen Zucker in Form von Obst darf. Honig in Maßen auch. Alles andere muss mal eine Weile draussen bleiben. Ich bin gespannt, ob&was sich ändern wird. Der Heißhunger hält sich bisher noch in Grenzen. Mal sehen, für wie lange…

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juliyoga unterwegs – ein kurzer Abriss meiner Woche.

Die letzten Tage waren hauptsächlich von Aktionismus&Socialising geprägt- ein wenig fehlte mir da schon fast die Zeit zum Durchatmen.  Irgendwie schaffe ich es manchmal (immer) noch nicht so gut, da eine gesunde Balance hinzubekommen. Oder ich vergesse zwischendrin, wie viel Ruhe ich dann doch brauche. Auch, wenn Juli da meistens dabei ist.  Da kommt mein Yogaworkshop am Samstag/Sonntag auf jeden Fall wie gerufen. Ich freue mich schon auf ganz viel Atmen und Biegen!

Den Donnerstag habe ich erstmal mit MarleneCarokaffee gestartet. Caro und ihre Tochter Marlene habe ich am letzten Tag unseres Rückbildungskurses kennengelernt und möchte sie schon jetzt nicht mehr missen. Sie wohnt quasi um die Ecke, aber viel wichtiger ist, dass wir nicht nur viele Ansichten hinsichtlich der Kinder- und Männererziehung teilen, sondern auch unseren Humor. Ich liebe es, wenn ich auch mal politisch unkorrekt sein darf, wenn es um unsere Babies geht, ohne dass gleich die Augenbraue meines Gegenübers entsetzlich in die Höhe schnellt. Oder schlimmeres. Unsere Coffeedates sind jedenfalls schon ein festes Ritual, das ich sehr mag.

Freitag und Samstag waren meine Eltern zu Besuch, und der stand ganz im Zeichen von Juli und ihrer Bespassung. Es war nett&entspannt und abends gab es dann noch ein leckeres Abendessen im Palanta mit Juli in der Trage. Nicht superbequem. Aber leise und lecker.

Nach Abreise der Eltern ging es zu einem kurzen Abstecher nach Mare Atlantico. Unser Lieblingsladen, wenn es um ausgefallene Obst&Gemüsesorten, Fisch oder, Käse oder Wein geht. Eine Art Feinkostladen mit Marktplatzcharme. Wenn man Glück hat-wie wir am Samstag- gibts ne leckere Verkostung und man darf mal an einem interessanten Wein nippen, Brot in Öldippen oder, wie in unserem Fall, einen leckeren Lachsburger testen. Obligatorisch für mich der nette Schnack mit der Tochter der Sippschaft, die mal an „meiner“ Schule Schülerin war und vielleicht demnächst mal Juli sittet. Immer wieder einen Abstecher wert.

Sonntag haben wir die Raclette-saison eröffnet. Herrlich. Da liebe ich dann doch den Herbst. Bei Kerzenschein gemütlich zu Abendessen, eine schöne Playlist mit Singer/Songwritern von Spotify und so das Leben genießen, egal ob es draussen stürmt oder schneit. Ich könnte schon wieder….

Nachdem es dann Dienstag/Mittwoch einen Abstecher in heimische Gefilde gab, um Teenagergeburtstag zu feiern, geht es jetzt zum zweiten Mal für heute ins Bergische. Heute morgen bin ich fröhlich durch die Wipfel des Hochseilgartens K1 geturnt, und jetzt packe ich Kind, Reisebett, Hochstuhl und Champagner, um das neue Heim meiner lieben Freundin Claudia zu begießen. Cheers!

 

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JuliYoga im Oktober

Auf unser Indonesienreise haben der Mann und ich abwechselnd das „Happiness-Project“ von Gretchen Rubin gelesen. Zwar hat das Buch eine leichte Aggression beim Mann hervorgerufen und seine Art, „Gretchen“ auszusprechen, zaubert mir jetzt noch ein Grinsen ins Gesicht, aber was ich doch inspirierend fand, war ihre Art, Monaten gewisse Aufgaben zu widmen. Eine ähnliche Rubrik fand ich vor ein paar Monaten auf einem meiner Lieblingsblogs- Kaerlighed– und so fühle ich mich dazu inspiriert, es den beiden gleichzutun!

I: AUSMISTEN
Ich liebe cleanes Design, wenig Besitz, übersichtlich gefüllte Schränke und fühle mich im Minimalistischen ziemlich zu Hause. Unnötiges empfinde ich als Ballast, (Deko finde ich auch meist nur bei anderen hübsch) Unordnung macht mich unruhig.  Dennoch sammeln sich in Küchenschränken Gewürze an, die ich gar nicht verwende, Vorratsdosen, deren Deckel fehlt, oder Kleidung, die ich auch in diesem Jahr nicht wieder anziehen werde. Ab zur Schneiderei damit oder zu Oxfam. Mal sehen, wie es hier im November aussieht…
II YOGA- die eigene Praxis.
Leider komme ich neben meinem wöchentlichen Schwangeren-yogakurs selbst viel weniger oft auf die Matte als ich es mir wünsche und mir (und meinem Umfeld 😉 gut täte. Vor Juli gehörte Yoga zu meiner täglichen Morgenroutine wie Zähneputzen (das mache ich immerhin immer noch) und da möchte ich auch wieder hin.  Yoga kann so Vieles sein und Mama sein ist für mich auch eine Art Yoga, allerdings bleibt bei der Juli-Zeit das Meditieren und Turnen zu sehr auf der Strecke, etwas, das ich eigentlich sehr brauche. (Nicht umsonst trägt mein Blog das Wort Yoga im Namen ) Außerdem möchte ich ab nächster Woche auch wieder regelmäßig Klassen besuchen. Ich studiere gleich mal den Kursplan.
III BLOG
Ich mag es, zu schreiben. Wäre gerne eine kurze Weile auch Journalistin geworden. Da war ich 12. Habe aber vergessen, frühzeitig über den Kaninchenzuchtverein zu schreiben. Geschrieben habe ich aber immer wieder. Tagebücher, Briefe (früher natürlich. und was für welche) Blogs (das hier ist das ähem vierte glaube ich) Reisetagebücher, Post-Its. Ich schreibe auch gerne To-Do-Listen und Einkaufszettel. Manchmal nur, weil ich auch gerne einen Füller in der Hand habe. Oder aber, weil der Zeitaufwand dabei begrenzt ist. Jedenfalls möchte ich jetzt endlich mal wieder schreiben und dran bleiben, diesen Ort für mich nutzen, zum Denken und Tippen. Vielleicht mag es ja irgendwann jemand lesen.
Es ist erst neun. Juli schläft, der Mann kocht außer Haus.  Geschrieben habe ich. Genug Zeit zum Ausmisten und für ein bisschen Yoga.
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Elternzeit verlängern? Lets so do it!

Ich bin ganz aufgeregt! Wenn alles klappt, werde ich mir den Luxus gönnen, das kleine Banni noch eine Weile selbst zu betreuen, allerdings gibt es da noch ein paar Hürden (die ja vielleicht gar keine sind- hach, da spricht jetzt mal die Optimistin in mir) und viele Fragen.

Wird mein Dienstherr das erlauben? Wie wird meine Schulleitung reagieren, vor allem, nachdem ich denen vor weniger als einer Woche noch sagte, ich käme Vollzeit zurück? Will die Schule mich dann überhaupt noch? Was, wenn nicht? Wer entscheidet das auch? Werde ich mit der Konsequenz leben können? Und werden wir uns das leisten können? Bin ich dann nicht faul? Hallo Gedankenkarusell!
Es ist schon interessant, wie die Welt sich auf den Kopf dreht, wenn so ein kleines Bündel da ist. Nicht nur, dass ich in meinem Leben noch nie so unbedingt geliebt habe (sorry, Mann) und noch nie so sehr das Gefühl hatte, gerade genau da zu sein, wo ich hin gehöre. Es stellt auch vieles in Frage, Prioritäten verschieben sich und viele Momente mit Kind erscheinen mir als Yoga in reinster Form. Also eigentlich alles nichts Neues und trotzdem erfährt es jedes Eltern ja auch anders. Ganz anders als zuvor gedacht/gefühlt/geplant. Und so ist es nun auch mit meiner Elternzeit. Als ich den Antrag ausfüllte, dachte ich keine Sekunde darüber nach, länger als ein Jahr auszusetzen. Zum einen die dazugehörigen Glaubenssätze, zum anderen aber auch die für mich in Stein gemeißelte Annahme, dass ich sicher froh sei, nach 12 Monaten Hausfrau und Mutter wieder in den Beruf zurück kehren zu Können. (Never mind die Tatsache, dass Kinderbetreuung in Köln zu kriegen fast einem Lottogewinn gleicht) Noch nie in meinem Leben wurde ich so derbe eines besseren belehrt. Es ist nämlich so, dass der Gedanke, ab Bannies ersten Geburtstag wieder voll zu arbeiten, mir ein ganz enges Gefühl in der Halsgegend beschert. Ich möchte sie nicht Vollzeit in eine Betreuung geben. Ich möchte nicht in die Arbeitsmühle zurück, die mir viel von der Gelegenheit nimmt, die Kleine weiter aufwachsen zu sehen. Ich möchte nicht andere Kinder erziehen, während mein Kind vielleicht den ersten Schritt macht…
Jetzt aber mal cut hier, der Anruf an die Bezirksregierung steht an. Anlauf zur Hürde Nummer eins. Bis später!
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Neuer Lebensinhalt, neues Blog

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Seit nun mehr als 8 Monaten bin ich Mama und seitdem ist vieles Neu, einiges anders, das meiste zauberschön und einiges so gar nicht. Schon lange wollte ich dahingehend den ein oder anderen Gedanken zu (virtuellem) Papier bringen und nun ist mit diesem Blog der erste Schritt dazu getan. Welcome!

 

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